Monday, July 7. 2008
Beim Entwickeln unserer meinberlin-Software testen wir immer wieder die Grundfunktionen.
Viel schwieriger ist es aber, zu testen, ob die Oberfläche funktioniert und unter allen Umständen gut aussieht. Hierzu haben wir einen Zoo an Betriebssystemen und Browsern. Obwohl Windows 2000 inzwischen acht Jahre alt ist gehört es dazu, genau wie Windows Vista, Windows XP, MacOSX 10.4 und MacOSX10.5 und für den Konqueror auch ein Kubuntu. Als Browser haben wir uns ie6, ie7, ie8, Firefox2 und Firefox3, Opera9.5, Safari2 und Safari3, Konqueror ausgesucht.
Damit sollte für jeden etwas dabei sein. Werte ich aber die Browser-Statistik unseres Portals aus, tauchen da sogar noch Windows98 auf, Firefox1.5 und der ie6 unter WindowsXP.
Mir ist ja völlig egal, wer welche Software benutzt, aber um meinberlin halbwegs flüssig erleben zu können bedarf es schon halbwegs aktueller Browser. Die gibt es inzwischen schon an jeder Ecke - kostenlos. Wer mit Windows 98 alte Hardware aufträgt, sollte mal ein Linux ausprobieren. Ubuntu und Xubuntu laufen schon unter 1GHz Prozessortakt sehr flüssig, für deutlich langsamere Rechner könnte Damn Small Linux eine Alternative sein.
Monday, June 23. 2008
Dreimal neu.
Das Internet steht an der Schwelle in eine neue, schönere, schnellere Welt.
Vielleicht etwas übertrieben zu sagen, dass wir dabei sind - aber ein klitzekleines Quentchen haben wir schon beigetragen.
Das erste Neu betrifft den neuen Firefox3. Herunterzuladen auf www.mozilla.org ist er sinnvoller, schöner, schneller und vor allen Dingen ressourcenschonender geworden. Hat es bislang gereicht, Firefox und Photoshop geöffnet zu haben, um unter Windows XP 2GB Arbeitsspeicher zu füllen, kann ich jetzt sogar noch einen Editor und Skype und Last.fm öffnen.
Wow.
Das zweite Neu betrifft die neue Javascript-Engine SquirrelFish des Safari 4. Zwar wird dieser erst im neuen OSX 10.6 (SnowLeopard) zum Einsatz kommen, die Engine lässt sich aber jetzt schon als nightly-Build bestaunen. Unter Windows lief die Release 34388 (vom 9.6.08) ziemlich stabil. Haben wir bis jetzt den Safari als unglaublich schnell erlebt, stockt beim Surfen mit dem nightly Build für Sekundenbruchteile der Atem. Länger braucht nämlich auch eine ausgewachsene Seite wie meinberlin.de nicht, vollständig interpretiert zu werden.
Wahnsinn.
Das letzte und mein Lieblingsneu betrifft unsere neue meinberlin-Release. Aus dem nightly-build- in den Beta-Status aufgestiegen, könnt Ihr jetzt schon unter beta.meinberlin.de unseren neusten Wurf testen. Anfang Juli wollen wir damit fertig sein, und das neue Design unter www.meinberlin.de der gesamten Öffentlichkeit präsentieren.
Unglaublich.
Tuesday, May 6. 2008
Irgendwann in ferner Zukunft wird Webdesignern das große Glück zuteil, einmal mehr als zwei oder drei Schriftarten auf ihren Seiten benutzen zu dürfen. Der aktuelle Safari bietet diese Möglichkeit - die Mehrheit surft trotzdem mit uralten Internet-Explorern. Viele Layoutentwürfe, auch der meinberlin-Relaunch, gehen aber schon jetzt davon aus, das Überschriften mit Schlagschatten, gesetzt in eben erst entworfenen Schriftarten längst Webstandard sind.
Um solche Desings umsetzen zu können, bedienen sich viele Webdesigner des Flashtools sIFR. Da ich auf meinberlin ungern Flash einsetzen würde, werden wir unsere Server, also wahlweise PIL oder gd die Schriften rendern lassen. User sehen dann auch ohne Flash und Javascript die Seite so, wie sie layoutet wurde. Hierzu vertieft sich Flashman gerade in die Dokumentation der Python-Bibliotheken.
Zugute kommt uns dabei natürlich auch, dass google erstmal grundsätzlich nichts dagegen hat, wenn man unschöne Scrhiftarten durch schöne Bilder ersetzt.
Wednesday, February 13. 2008
In den letzten Einträgen hier habe ich immer den Safari-Browser gelobt. Die Entwickler geben dort auch richtig Gas, um weiterhin sagen zu können, den schnellsten, schlankesten und schönsten Browser herzustellen.
Denn auch die Firefox-Entwickler sind nicht untätig und versuchen ihren Allround-Browser weiter zu verbessern. Dabei können sie dem Safari relativ wenig Land abtrotzen, schließlich ist der StandardFirefox weder schön noch schnell. Er ist schlanker, startet aber trotzdem behäbiger als der Konkurrent aus dem Apple-Lager. Der neue Firefox3 hat aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten: er verbraucht weniger RAM. Er geht so sorgfältig mit dem Arbeitspeicher um, dass er nach 10 Seitenaufrufen von www.meinberlin.de gerade die Hälfte des Speichers belegt, die der noch aktuelle Firefox2 benötigt.
Das scheint in Zeiten, wo ein Standardrechner 1GB Arbeistsspeicher besitzt, eher Prahlerei - aber während eines Tages im Netz genehmigt sich der Firefox2 schon gerne mal 700-800MB. Da bleibt gerade noch etwas Luft für vielleicht ein E-Mail-Programm.
Beim nächsten Browser-Update habt Ihr also die Wahl zwischen schnell, ressourcenschonend und internet-explorer6-kompatibel.
Nicht ganz leicht.
Saturday, January 12. 2008
Wir beheben Fehler.
Und während wir so Fehler beheben, stehen wir immer öfter vor Problemen, die uns sagen lassen: "Aber das hat schonmal funktioniert!". So verweigerte irgendwann um Weihnachten der Internetexplorer die Funktion unseres Zoom-Sliders. Dieser Fehler scheint so schwerwiegend, dass wir einige Plugins unseres Frameworks austauschen mussten.
Der Fehler scheint behoben, das bereinigte Update werden wir sicher Mitte nächster Woche einspielen.
Inzwischen entwickelt man in Redmond schon am Internetexplorer 8. Wir sind gespannt.
Als erster Webbrowser von Microsoft wird dieser endlich die Webstandards von Anfang 2005 unterstützen, indem er den Acid2-Test richtig darstellt.
Gleichzeitig ist der Firefox3 in der Beta2 zu haben. Er ist weiterhin ein leichtgewichtiger Browser, der erst durch seine hunderten Plugins benutzerfreundlich oder schön zu werden vermag. Mozilla hat einige kosmetischen Änderungen eingebaut, aber den Browser bis jetzt weder schneller noch moderner gemacht. Firefox avanciert damit immermehr zum schmucklosen Standardbrowser.
Das Webkitprojekt gibt aus meiner Sicht unheimlich Gas. Haben wir vor kurzem noch Mac-User belächelt, die sich standhaft mit ihrem Safari durchs Web schlugen, ist er jetzt der Browser der Wahl. Ohne Plugins ist dieser Browser mit großem Abstand der schnellste, der schönste und modernste. Außerdem hat er standardmäßig ein Werkzeug für Webentwickler eingebaut, das man so nur für den Firefox nachrüsten kann - und bietet damit ungefähr den Funktionsumfang des Internetexplorer 19.
Opera scheint etwas abgeschlagen - sowohl hier im Blog, als auch bei Euch Nutzern. Dabei ist Opera ein schneller und funktionsreicher Browser, der nach dem Safari den Mobile-Markt dominiert. Opera wird angesichts der mächtigen Konkurenz sicher nie den PC-Markt dominieren, ist aber jetzt schon aus Handys, Kühlschränken und einigen Konsolen nicht mehr wegzudenken.
Die Webkitengine wird durch ihre rasche Entwicklung eine rasante Aufholjagd im Browsermarkt schaffen. HTML5 und seine Möglichkeiten, wenn sie dann endlich mal beschlossen sind, wird wohl recht schnell Einzug ins Internet halten und immer mehr Websites werden für dann veraltete Browser wie den Internetexplorer8 nur noch abgespeckte Versionen bereithalten.
Friday, October 26. 2007
Heureka!
Und das ist wirklich ernst gemeint. Boris von Blinx ist uns zur Hilfe geeilt. Seine erste Aufgabe war, den Fehler zu finden, der den Safari2 beendet, wenn man sich unserer Seite nähert. Beim Debuggen hat er herausgefunden, dass es sich um den bekannten Regex-Fehler des Safari handelt. Überschreitet in einer Regular Expression die Länge des Strings eine bestimmte Grenze (bei uns waren es läppische 1000 Zeichen), stürzt der Safari kommentarlos ab. Dasselbe gilt übrigens auch für den Konqueror, selbst für den in DebianTesting, nicht jedoch für den neuen Safari.
Boris hat es soweit geschafft, Konqueror läuft inzwischen. Nur der Safari zickt immernoch.
Eine Wohltat hingegen ist es, unsere Seiten mit neuen oder zukünftigen Browsern anzusehen. Ganz groß hervorgehoben gehört hier Webkit, die inzwischen schon an der CSS 3 Unterstützung arbeiten. CSS 3 wird uns ermöglichen, unsere Überschriften, wie die unten dargestellte, nicht mehr serverseitig rendern zu müssen, sondern einfach ins Stylesheet einbinden zu können, wie wir das heute für Arial, Verdana und Times können. Leider scheint der Firefox 3 diese Unterstützung noch nicht mitzubringen.
Ob jemals ein Microsoft-Browser mit CSS 3 ... ?
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Kommentare
Wed, 02.12.2009 22:07
An dieser Stelle hört für mich ein sinnvoller Informationsfl uß auf. Demnächst kann j [...]
Wed, 04.11.2009 01:31
Sehr geile Sache! Das wär wirk lich fantastisch wenn man dami t ganze städte ansehen k [...]
Thu, 22.10.2009 00:16
Schade, gerade, wo ich mich ei ngelesen hatte.
Thu, 27.08.2009 19:24
Ja, echt schade. Ich wäre auch sehr an Streetview-Bildern in teressiert. Mal sehen wi [...]
Fri, 10.07.2009 22:07
jetzt mal ohne klugscheißen zu wollen: Alkohol, also Fusel, schreibt man mit nur einem s!